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Dortmund
Vom einstigen Glanz der freien Reichs- und Hansestadt war gegen Ende des 18.Jahrhunderts nicht mehr viel zu spüren. Erst mit der Industrialisierung in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde aus einem Ackerbürgerstädtchen eine vom Industrietaumel geprägte Großstadt. Dortmund galt als Europa`s Bierstadt Nr. 1. Die Zeiten haben sich geändert. Vom „Dreiklang Kohle, Stahl und Bier“ sind letztendlich nur noch zwei Braustellen geblieben. Die Spuren dieser Entwicklung und auch die des Strukturwandels sind unübersehbar und sind auf der „Route der Industriekultur“ mit eingebunden. Quelle: DORTMUNDtourismus Tel.: 0231-18999-222


 

Unna
Kreisstadt am östlichen Rande des Ruhrgebietes. Schnittpunkt zwischen Soester Börde, Münsterland und Sauerland. Die Stadt mit einem schnellen Wechsel von Fachwerkromantik und Funktionalbauten zu Fußgängerzone und Grünanlage; ein Übergang vom einstigen industriell geprägten Revier in das Natur- und Landschaftsschutzgebiet der Hellweg-Ebene. Zehn Städte und Gemeinden haben seit 1975 den Kreis Unna in seiner jetzigen Form entstehen lassen. Durch die alte Lindenbrauerei, Ankerpunkt auf der Industrieroute führen Themenrouten durch die Region ( „Brot, Korn und Bier“ ) sowie „Sole, Dampf und Kohle, die die Spuren der industriellen Entwicklung im Kreis Unna präsentiert. Quelle: i-Punkt im zib Tel.: 02303-103777 oder HanseTourist 02303-770345


Werl
Die alte Hansestadt mit Stadtrecht seit 1272 durch die zentrale Lage und durch das Salzvorkommen zu Wohlstand gekommen. Interessante Gebäude aus der Zeit der Erbsälzer, idyllische Gassen mit Fachwerkhäuser, Kurpark (mit wieder aufgebautem Gradierwerk) und natürlich die Wallfahrtsbasilika, sind zu besichtigen. Ein einzigartiges Missionsmuseum (Forum der Völker) und das städtische Museum „Haus Rykenberg“ (Bild) laden zum Besuch ein. Ein ausgezeichnetes Rad- und Wanderwegenetz durch die Börde bieten Erholungssuchende Ruhe und führen sie durch eine idyllische Kulturlandschaft. Quelle: Stadtmarketing Werl Tel.: 02922-8703500

Soest
Die heimliche Hauptstadt Westfalens, in der die Jahrhunderte lebendig werden in den engen Gassen und Winkeln. Soest atmet Geschichte, schöpft aus einer reichen Vergangenheit. Im mittelalterlichen Gefüge Deutschlands spielte Soest als Hansestadt eine entscheidende Rolle. Imposante Bauwerke wie die spätgotische Wiesenkirche (mit dem berühmten „Westfälischen Abendmahl“) oder der mächtige Turm von St. Patrokli zeugen vom einstigen Glanz. Auch heute noch sind drei Viertel des alten Wallganges entlang der Stadtmauer mit seinen Gräben erhalten und besonders zur Zeit der Kirchblüte (April/Mai) lohnen sich reizvolle Spaziergänge rund um die Stadt. Das Bürgerzentrum „Alter Schlachthof“ ist ein gelungenes Beispiel einer neuen Nutzung unter Beibehaltung der historischen Bausubstanz. Ein Mega-Event ist die Allerheiligenkirmes, die größte Innenstadtkirmes Europas. Quelle. Tourist-Information Soest 02921 – 663500-50/-61

Bad Westernkotten
Dieser Stadtteil von Erwitte liegt am Südrand der Westfälischen Tieflandsbucht; der Ortskern etwa 1.500 Meter vom alten Hellweg entfernt. Bad Westernkotten ist heute ein staatlich anerkanntes, aber immer noch ländlich geprägtes Heilbad. Neben dem Gradierwerk im Kurpark ist ein Besuch der „Schäferkämper Wassermühle“ von 1749 (Bild) empfehlenswert. Sie wurde 1991 auf Antrag der Heimatfreunde Bad Westernkotten e.V. von der Nordrhein-Westfalen-Stiftung gekauft und mit weiteren Mitteln des Landschaftsverbandes, der Stadt Erwitte großzügig restauriert und in funktionsfähigem Zustand gebracht worden. Quelle: Heimatfreunde Tel.: 02934-2484

Erwitte
Karl der Große steht bei der Entstehung Erwittes Pate. Sein Königshof am Hellweg mit umfangreichen Besitzungen ist eine der Keimzellen der Stadt. Die letzten ursprünglich zum „curtis“ gehörenden Hofanlagen sind wahrscheinlich im 30jährigen Krieg zerstört worden. Im Jahre 1938 wurde die Stadt Erwitte Eigentümer des „Königshofes“ (Bild). Überragendes Gebäude der Stadt ist die St. Laurentius Kirche mit dem ältesten Teil der romanischen Kirche, dem Wehrturm mit einem Alter von über 800 Jahren. Die benachbarte Burg Erwitte war früher ein Schloß der Grafen von Landsberg, welches um 1600 im Stil der Weser-Renaissance als Wohnsitz errichtet wurde. Seit 1985 gehört es einer Privatperson. Das Gebäudeinnere (Hotel und Gastronomie) wurde grundlegend restauriert und seit 1994 wird von der Stadt auch das umliegende Areal umgestaltet. Quelle: Stadt Erwitte Tel.: 02943 – 8960

Geseke
Die Stadt gehört zu den ältesten Siedlungen an der bedeutenden Handels- und Heerstraße „Hellweg“ mit einer über 1.000jährigen Geschichte. Geseke war die nord-östlichste Grenzstadt des Erzbistums Köln gegenüber dem Hochstift Paderborn, wodurch es eine erhebliche strategische Bedeutung besaß. Ein imposanter Stadtmauerring umschloss die Stadt, die Wallanlage ist heute noch fast vollständig erhalten. Kam die Stadt 1802 unter die Herrschaft Hessen-Darmstadt, wurde sie ab 1816 preußisch. Überall in der Stadt findet man Zeugen verschiedener historischer Epochen. Die beiden Kirchen St. Peter und St. Cyriakus sind die imposantesten alles überragende Gebäude. (Bild Schloss Eringerfeld im gleichnamigen Stadtteil) Quelle: Stadt Geseke Telefon-Nr. 02942 - 500-44

Salzkotten
Die alte Sälzerstadt im Kreis Paderborn ist von einem Kranz sprudelnder Quellen umgeben. Zahlreiche Bäche, Quellteiche und Flüsschen durchziehen das Stadtgebiet.Im Jahre 1160 werden die Salzquellen erstmalig urkundlich erwähnt. Zwar wurde die Salzgewinnung 1908 eingestellt, aber mit dem Pumpenhäuschen hinter dem Rathaus, der Unitas-Quelle ( Wahlspruch der Sälzer: „Unita durant“ -Vereintes überdauert - ) inmitten des ca. 15.000 Jahre alten Kütfelsen (Bild), dem 1197 wieder errichteten Gradierwerk und einigen stattlichen Bürgerhäusern finden sich jedoch noch historische Zeugnisse der Salzgewinnung. Ein außerordentliches Kleinod inmitten der Stadt befindet sich im Franz-Klein-Park. Historische Handwerksgebäude wie eine Holzschuhmacher-Werkstatt, ein Backhaus, eine Schmiede und eine Ölmühle werden zu den „Aktions-Sonntagen“ von April bis Oktober an jedem 1. Sonntag wieder in Betrieb genommen. Überall in der Stadt Zeugen der Vergangenheit – gehören sie aber doch zum lebendigen Stadtbild. Quelle: Stadtverwaltung Salzkotten 05258–507-0

Paderborn
Hightech und Mittelalter, Computer und Kirche: Paderborn, die schönste Großstadt Ostwestfalens am kürzesten Fluss Deutschlands, ist voller Kontraste. Die alte Kaiser- und Hansestadt liegt verkehrsgünstig fast in der Mitte Deutschlands. Von der mittelalterlichen Kaiserpfalz, vorbei am imposanten romanisch-gotischen Dom (Bild) bis zum historischen Drei-Giebel-Rathaus ist der Spaziergang durch die Innenstadt lohnenswert. Das Pader-Quellgebiet, die grüne Lunge der Stadt, liegt direkt im Stadtzentrum. Nur wenige Schritte von der Fußgängerzone entfernt, entspringen über 200 Quellen; pro Sekunde sprudeln ca. 5.000 Liter Wasser. Das Computer-Museum von Heinz Nixdorf gibt Zeugnis vom Unternehmergeist und vom rasanten Wachstum in der Computer- und Chip-Industrie; die Informationstechnik aus Paderborn hat sich weltweit einen Namen gemacht. Nur vier Kilometer entfernt liegt die ehemalige fürstbischöfliche Residenz Schloss Neuhaus mit ihrem Barockgarten. Die hügelige Paderborner Hochfläche im Süd-Osten der Stadt geben die Richtung zum nahen Eggegebirge vor. Quelle: Tourist Information Paderborn Tel.: 05251 – 88-2980

Driburg
Eingebettet in grüne Wälder, saftige Wiesen und sanfte Hügel empfängt das staatliche anerkannt Heilbad Bad Driburg seine Gäste. Fernab jeglicher Hektik kann die ursprüngliche Natur genossen werden. Die Stadt liegt mitten im Naturpark „Eggegebirge – südlicher Teuteburger Wald“. Der Gräfliche Kurpark in Bad Driburg gehört zu einem der gepflegtesten und schönsten Kurparks in ganz Deutschland. In historischen Bauten im klassizistischen Landhausstil befinden sich u.a. Haus des Gastes, eine Schönheitsfarm und die Trinkhalle, in der man die Bad Driburger Heilquelle genießen kann. Die Glasherstellung ist schon seit dem 15. Jahrhundert bekannt, noch heute ist in Schauglashütten dieses alte Handwerk hautnah zu erleben. Der Eggeweg – ein 70 Kilometer langer Walhöhenweg beginnt im Norden an den Externsteinen und endet im Süden im Diemeltal bei der Eresburg mitten im Sauerland. Er verband früher Götterstätten und Wallanlagen, die noch heute zum Teil zu besichtigen sind. Bad Driburg bedeutet Ruhe und Beschaulichkeit. Quelle: Bad Driburger Tourist - Information 05253 – 9894-0

Brakel
Die erste urkundliche Erwähnung der Hansestadt Brakel geht auf das Jahr 829 zurück. Der historische Stadtkern zeugt noch heute von der wirtschaftlichen Blüte Brakels, als diese zu den bedeutendsten im Fürstentum Paderborn zählte, dank Hanse und Fernhandel. Viele sehenswerte Gebäude wie das Rathaus am Marktplatz (Bild), dessen Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert gehen, die Alte Waage, die Pfarrkirche St. Michael, Kapuzinerkirche (Das erste große Werk des westfälischen Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun ) und die hübschen Fachwerkensembles lassen noch einiges von dieser Tradition erkennen. Brakel ist umgeben von 15 lebendigen Dörfern, die vielfach ihren historischen Ortskern erhalten haben und mit den Angeboten wie „Natur und Dorf“ in Bellersen oder das „Kulturmusterdorf“ Bökendorf eine besondere Attraktion sind. Das Landschaftsbild rund um Brakel mit Bergen, Tälern, Flussniederungen und Hochebenen ist abwechslungsreich, die Hellweg-Route führt durch eine der schönsten Landschaften. Quelle: Tourist-Information Brakel Tel.: 05272-360/269

Höxter
Die Kreisstadt Höxter mit ihrer historischen Altstadt, im Herzen des Weserberglandes ist in den letzten Jahren zu einem Kreuzungspunkt für Fahrradtourismus geworden. Hier verläuft der Europa-Radweg R 1 (Niederlande-Münster-Höxter-Staßfurt), die Wellness-Radroute R 99 von Hann.Münden bis Bremerhaven. Hier ist der Endpunkt des historischen Hellwegs von Duisburg bis Höxter, eine Furt führte einst durch die Weser in den Ort hinein. Bereits für das Jahr 1115 wird erstmals eine Brücke überliefert. Die Stadt zählt zu den ältesten Städten in Norddeutschland. Sie kann auf eine über 1175-jährige Geschichte zurückblicken. In Zusammenhang mit der Gründung der nahegelegenen Reichsabtei Corvey (Bild) durch Kaiser Ludwig dem Frommen tritt Höxter im Jahre 823 ins geschichtliche Licht. Reste der Stadtbefestigung sind noch erhalten geblieben. Eine großzügig errichtete Weserpromenade führt von der Stadt direkt bis vor die Tore des Schlosses Corvey. Quelle: Tourist- und Kulturinformation Höxter Tel.: 05271 - 9630
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